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Reinhard Zado wurde 1951 in Much im Rhein-Sieg-Kreis geboren, er stu- dierte nach der Schriftsetzerlehre Kunst und Design an der Fachhoch- schule Köln und war Meisterschüler bei Pravoslav Sovak. Über die Jahr- zehnte stellte er unter anderem in Museen und namhaften Galerien in Basel, Frankfurt, Den Haag, Siegburg, Zürich, Antibes und Marburg aus, er- hielt Auszeichnungen der Internatio- nalen Grafik-Triennale in der Schweiz und den Kunstpreis des Rhein-Sieg- Kreises, den heutigen Rheinischen Kunstpreis.Vertreten war er auf den internationalen Kunstmessen in Köln, Düsseldorf und Basel.Viele Buchpub- likationen erfolgten seit 1976; 2000 Gründung eines Buchverlages „Blatt- welt“, hier entstanden Bildbände und Sachbücher über die Region.
Das Gemälde war bereits 1995 Bes- tandteil einer Ausstellung mit 180 Ex- ponaten von 18 zeitgenössischen be- kannten Künstlern aus dem Zau-ber- kunstmuseum des Mr. J. F. Cox im Mu- seum Lüneburg dem damaligen Kurfürstenmuseum. Mit der Sammlung der Exponate entwickelte Mr. J. F. Cox ein Zauberkunsttheater, das er parallel zur Ausstellung aufführte. Mit seinem Theater verlieh er berühmten Kunst- werken eine magische Lebendigkeit. Hiermit gelang Mr. Cox eine unge- wöhnliche und harmonische Symbiose zwischen Magie und Asketik zu einem vereinenden Kunstwerk.
Illusionen eines Magiers leben durch das augenblickliche Erleben mit dem Magier. Seine Illusionen sind ohne ihn alltägliche Gegenstände. Durch die von Mr. J. F. Cox geschaffene Symbiose „Magie und Asketik“ formte Mr. J.F. Cox die gesammelten Exponate zum festen Bestandteil seines künstleri- schen Projektes. Als finalen Höhe- punkt des Zauberkunsttheaters wähl- te Mr. J. F. Cox seine Weltsensation, den loopingschlagenden Flügel. Hierzu spielte er verkleidet als Cagliostro die leichte geheimnisvolle Melodie „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven. Diese Szene fing Reinhard Zado in ebenso spielerischer, lebendiger, fanta- sievoller, den Klängen der Musik nahezu hörbaren,Weise in dem Motiv seines Gemäldes ein. Mr. Cox wählte dieses Motiv, um für sein Zauber- KunstTheater zu werben.
Mr. Cox zersägt Reinhard Zado



































































































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